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"High Germany" ist ein altes irisches Volkslied, in dem ein junger Soldat im frühen 18. Jahrhundert seine Braut überreden will, ihn auf einen "Abenteuerurlaub" nach Süddeutschland zu begleiten. Er beschreibt die Reise recht blumig, doch zum Glück ist sie zu schlau, will lieber zu Hause bleiben und mit ihrem noch ungeborenen Kind auf ihn warten. Der Söldner muss also allein in den (spanischen Erbfolge-) Krieg ziehen. 

Die drei Jungs, die sich irgendwann 2004 mal wieder auf ein Bier trafen und ihre Gitarren dabei hatten, fanden es viel besser, die irische Musik nach Deutschland zu holen und so die vergangene Folk-Revival der 60er und 70er wieder heraufzubeschwören. Der Name des Liedes schien spontan als Bandname zu passen. Aktuell sind es nach einigen Wechseln sechs Männer aus drei Ländern, die neben schottischen, amerikanischen und irischen Songs auch russische, polnische, französische und deutsche Folkstücke ins Repertoire mischen.

Sea Shanties und Balladen wechseln mit Canzones und песенный, Á-Capella-Stücke mit flotten Jigs und Reels. Purismus ist dabei nicht angesagt, gespielt wird, was Spaß macht. Da werden alte Rockstücke gnadenlos verfolkt, auch ein kleiner Blues zwischendurch darf nicht fehlen.


High Germany, das sind:

Uwe Titz (Pavenstädt) Gesang, Mandoline, Tenorbanjo

Uli Plate (Peckeloh) Gesang, Gitarre, Bass

Waldemar Nowak (Polen) Russischer und polnischer Gesang, Gitarre, Bass

Peter Kothe (Rietberg) Gesang, Fiddle

John Swinton (England) Gesang, Bodhran

Jan Bobe (Gütersloh) Gesang, Tin Whistle, Mandoline