Unser Team

Jan

John

Peter

Uli

Uwe

Waldemar

Historisches

High Germany - das waren zunächst mal Jan, Uli und Uwe, die sich 2004 mit ihren Gitarren in Uwes Wohnzimmer trafen, um die alten Folk-Revival-Zeiten wieder heraufzubeschwören.  Nachdem die ersten Stücke eingeprobt waren und auch einige Bekannte sich bei den  wöchentlichen Proben ausprobieren durften, kamen schlussendlich Uwes Italienischlehrer  Ennio mit Gitarre und Anne mit ihrer Fiddle dazu.

Weil vier Gitarren dann doch etwas viel waren, schwenkte Uwe auf Tenorbanjo, Irish Bouzouki und Mandoline um, während Jan sich seiner erfolgreichen Blockflötenkarriere in jungen Jahren besann und beherzt zur Tin Whistle griff. Uli und etwas später Uwes  Nachbar, der polnisch und russisch sprechende bzw. singende Waldemar, zupften dabei wechselseitig Bass, und so klang das schon deutlich besser. Wie sich herausstellte, konnten sie allesamt singen.

2005 hatten sie die ersten Konzerte in Dörentrup und im Jugendzentrum Enger mit kleiner Gage und großem Applaus. Das machte Mut. 

Eines Abends wurde John entdeckt, als er bei einer Weihnachtsfeier unvermittelt "Good Night, Irene" schmetterte, und zwar mit einer Stimme, die alle anderen blass werden ließ. Unter schwerer Strafandrohung wurde der schüchterne britische Junge ("Ich sing sonst nur unter der Dusche") von seiner Frau bei der nächsten Probe abgeliefert und ist seitdem an Bord. Inzwischen schlägt er auch einen ziemlich coolen Bodhran.  

2008 gab es dann den ersten großen Gig auf dem Landesturnfest in Gütersloh vor ein paar hundert Zuschauern.

Das Repertoire wurde ausgebaut und mit etlichen A-Capella-Stücken angereichert, die den nun sechs Musikern aus vier Ländern besonders am Herzen lagen. Russische, polnische und italienische Songs, aber auch etwas Blues und American Folk waren dabei. 

Nach erfolgreicher Umgarnung kam 2015 Peter dazu, nachdem Anne die Band verlassen hatte. Egal, ob Jiddisches, Russisches, Italienisches, Amerikanisches, Deutsches, Blues, Rock, Klassik, und natürlich Irisches – seine Fiddle kann alles.

Auch Ennio hat uns inzwischen verlassen und konzentriert sich sehr erfolgreich auf italienische Musik. 

Das Repertoire wurde seitdem in Richtung Cajun und Bluegrass erweitert, viele rasante Reels und Jigs sind hinzugekommen.

Und obwohl sich die Band deutlich von den ortsüblichen Shantychören distanziert, sind auch etliche traditionelle Sea Shanties im Gepäck, die ein wesentlicher Teil der Volksmusik sind und mit Inbrunst a capella geschmettert werden. Ebenso gnadenlos erwischt es etliche Pop- und Rocksongs, die im ureigensten Folk-Arrangement neu erklingen. Gespielt wird, was Spaß macht, Purismus ist nicht angesagt. So wird das russische "Katjuscha" ohne Rücksicht mit "Rawhide" gemixt und Songs von Emerson, Lake & Palmer, Linkin Park, Uriah Heep oder Manfred Mann's´ Earth Band neu „interpretiert“ ;-). 

Inzwischen treten wir auch im großen Rahmen auf, etwa beim Festival Maritim in Bremen-Vegesack mit zig-tausenden Besuchern, meist aber im überschaubaren Rahmen in Irish Pubs, Biergärten, auf Stadtfesten oder sommerabends just for fun irgendwo im Außenbereich einer gemütlichen Gütersloher Kneipe.